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A thousand…tears deep.

Tausend Tränen tief

Die scheinbar endlose Nacht

Zu viele Gefühle

Und eiserne Kämpfe

Alle gegen Verzweiflung

Die immer wieder zurückschlägt

Die sich flehend an das Herz hängt

Zu viel Stille

und doch jedes Wort zu viel

Zu viele leise Worte

Wirken noch lange nach

Schwach leuchtende Flamme

Gegen eisige Winde

Schutzlos

Geht die wunde Seele voran

Mutig und tapfer

Wie mutlos und traurig.

Unsagbar traurig.

Tausend Tränen tief.

Wise words

Wir zitieren alle gerne und ständig. Weil Dinge gut klingen oder sich schön lesen. Zitate, jedoch, entfalten erst dann ihren ‘Zauber’, wenn wir durch sie verstehen. Oder etwas verstanden haben und keine besseren Worte dafür hätten finden können.

Deepak Chopra ist indischer Autor und Arzt. Er kommt definitiv auf die ‘Menschen mit denen ich mal Kaffee trinken möchte’ – Liste.

Es ist nicht das Unbekannte, vor dem wir Angst haben müssen, es ist das Bekannte, das wir fürchten sollten. Das Bekannte, das sind die rigiden Muster unserer vergangenen Konditionierung. Sie halten uns in den gleichen rigiden Verhaltensmustern gefangen.

Wenn wir aber in jedem Augenblick unseres Lebens in das Unbekannte treten können, dann sind wir frei. Und das Unbekannte, das ist das Feld unendlicher Möglichkeiten, das Feld reinen Potentials, das, was wir wirklich sind.

~

You and I are essentially infinite choice-makers. In every moment of our existence, we are in that field of all possibilities where we have access to an infinity of choices.

~

Inner silence promotes clarity of mind;
It make us value the inner world;
It trains us to go inside
To the source of peace and inspiration
When we are faced with problems and challenges.

~

To think is to practice brain chemistry.

Open eyes / Inner Light

Open eyes

There are times in our lives when we should go deep into ourselves and ask the right questions.

No flights into other realities.

No dreaming away.

No daze.

Just us, our inner will and wishes and dreams.

Open eyes.

This takes courage. And it might hurt.

If inner world and outer world do not match, there’s always a way to change things.

This takes even more courage. And strength.

Is it ever worth trying? Who can tell…

But what a life do we lead if we ever stop trying to listen inside ourselves or ignore what lies within us?

Addendum (not in the least artful but sometimes points have to be made clear):

Inner Light

However named

This thing inside every single one of us

Inner Light

Strength

The ability to walk on one’s own

I am convinced

It is or can be there

In all of us.

I am convinced

Everybody should be able

To shine his or her own light.

At some point we have to learn

how to set fire to it

how to be strong

how to walk on our own

And it hurts for most of us

But everybody can do that.

We keep shining all our lives, gain strength, walk more safely

Only when we move and don’t stand still in fear.

We sometimes lose sight of it

And in the worst case

Even forget that it is there.

Igniting  it again

Is not an easy task

But it is possible

No matter what

And no matter when.

We can get other people to brighten it

We can hold on to them

And even be carried for a while

for a while.

We cannot

Should not

May not

Need not

rely on their light forever.

Breaking . . . .

I lost sight of myself.

Manchmal geht man im Leben ein paar Schritte zu weit. Over the edge. Das kann passieren. Und das hinterlässt unweigerlich Spuren. Es ist nur wichtig, dass man den Punkt nicht verpasst, an dem man stehen bleiben und erkennen muss, dass man nicht noch weiter in diese Richtung gehen darf. Sonst verliert man sich auf irgendeine Weise selbst, für immer.

Man ist selbst dafür verantwortlich, wie weit man geht und wohin.

I stand still. And my silence will be a healing one.

Also: Danke fürs Lesen und Kommentieren. Es wird ein Frühlingsgedicht geben, ich bin ganz sicher.

One wish

If there is a universal truth

A universal right

Some way things are supposed to be

Let this happen.

Whatever it is

Let this happen.

Wachsrealität

Das passiert, wenn man keine Worte aber seine Wachsstifte findet – und einfach so losmalt. Und noch nie malen konnte.

-Aber gut tat es.

Cat goes shopping…

Zur Abwechslung mal einfach Leichtigkeit. Reime. Ein banales Alltagserlebnis, das zu meinem durchweg positiven Tag beigetragen hat. Ich nenne es…hm…

Entzückungsgedicht über meinen neuen Rock

Sah dich heute

Dort so hängen

Auf dem Bügel

Schlicht und grau

War gestresst von Einkaufszwängen

Passt so gar nicht zu ner Frau

Hab dich erstmal mitgenommen

Um mich mit dir zu beschauen

Hast gepasst wie angegossen

Wollt dem Spiegel fast nicht trauen

Konnt mich trotzdem nicht entscheiden

Immerhin liegst du sehr an

Hab dich erstmal weggehangen

Dachte mir: dich hol ich dann.

 

Als ich wiederkam nach Stunden

Keinen schöneren gefunden

Warst du plötzlich nicht mehr da

Hingst nicht an verlassener Stelle

Warst gar nirgends zu entdecken

Suchte dich in allen Ecken

Keine Spur und keine andren

Warst der letzte deiner Sorte

Um den Kummer zu beschreiben

Fehlen mir auch jetzt die Worte.

 

Konnts nicht fassen und war sauer

Wütend auch und voller Trauer

Streunte durch den Einkaufsladen

Ganz verlorn in Hasstiraden

An die unbekannte Frau

Die dich jetzt wohl tragen durfte

Dich, du wundervolles Grau

Lief so weiter und war sicher

Dass ich dich nie, nie wieder seh

Blöde Zweifel, blödes Zögern

Ach, mir war ganz arg und weh.

 

Als ich gerade gehen wollte

Sah ich dich

Du graues Glück

Hingst inmitten andrer Sachen

Ganz versteckt und tief vergraben

Doch nun gab es kein Zurück

Nahm dich erleichtert in die Arme

Trug zur Kasse dich geschwind

Bin so froh dich jetzt zu haben

Weil wir toll zusammen sind.

:-)

Verständnis

Selbstmitleidbaden ist alle.

Ich stehe lieber gefasst am Ufer

Und winke dir hinterher.

Und nicke zum Abschied

Verständnisvoll – wirklich verstehend

Aber dennoch getroffen

Lieb lächelnd – dir Gutes wünschend

Aber auch Erkenntnis.

 

Wenn du irgendwann erwachst

Aus Realitätskonstrukten

Verworrener Phantasie

Dich das erste Mal an

Entblößte Selbstbespiegelung traust

Werde ich nicht da sein

Um dich zu aufzufangen

Werde ich keine Illusionen tragen

Um dir nicht weh zu tun.

 

Ich weiß, dass du musst und nicht anders kannst.

Und ich weiß, dass ich kann. Verstehen. Nachvollziehen. Dich rechtfertigen.

Aber ich muss nicht.

Ich muss nichts.

Mal sehen ob ich werde.

Du hast mal gesagt…

Etwas mit „du hast mal gesagt…“ einzuleiten, bedeutet den sicheren Tod des Gesagten. Wenn man jemanden erinnern muss, was gesagt wurde und einem wichtig ist, dann hat es für den ehemals Sagenden offensichtlich an Bedeutung verloren. Dann ist es zwar gesagt worden, aber die Idee ist vergangen und die Hülle verloren im Hier und Jetzt.

Dennoch heißt es, was einmal gesagt wurde …

Wenn also einer zum anderen sagt „du hast mal gesagt…“ dann lebt die Idee noch weiter, in dem einen. Der hofft, dass sie der andere nicht vergessen hat, der sie vielleicht bloß nur nicht wiederholt.

Herbstb(tr)aum

Baum im Herbst

Noch ringt verzweifelt mit den kalten
[November]nächten um sein grünes Kleid
mein Baum. Er liebt’s, ihm ist es leid,
Er trug es fröhliche Monde lang,
Er möchte es gern behalten.

Und wieder eine Nacht, und wieder
Ein rauher Tag. Der Baum wird matt
Und kämpft nicht mehr und gibt die Glieder
Gelöst dem fremden Willen hin,
Bis der ihn ganz bezwungen hat.

Nun aber lacht er golden rot
Und ruht im Blauen tief beglückt.
Da er sich müd dem Sterben bot,
Hat ihn der Herbst, der milde Herbst
Zu neuer Herrlichkeit geschmückt.[?...!]

~ Hermann Hesse

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